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Empfehlungen kommen an

Empfehlungen kommen an

Deutsche trauen der Empfehlung von Bekannten am meisten

Milliarden von Euro werden investiert, um im Gunst-Ranking bei den Verbrauchern ganz oben auf der Beliebtheits- und Aufmerksamkeitsskala zu stehen. Aber welcher Werbebotschaft traut der ohnehin für seine Skepsis bekannte Deutsche am meisten? Viele haben es vermutet und jetzt bringt es eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Nielen ans Tageslicht. Der Deutsche traut am ehesten der Empfehlung eines Bekannten.

Rund 89% vertrauen diesem Empfehlungskanal am ehesten, während das geschriebene Wort in den Printmedien immerhin mit 76% einen gewichtigen Einfluß auf das Vertrauensbewußtsein und die Meinungsbildung des Vebrauchers hat. Besonders hervorzuheben ist das Newslettermarketing. Abonniert der Verbraucher einen Newsletter, dann wird den dort aufgeführten Werbebotschaften zu 55 % vertraut. Im Ranking am schlechtesten kommt die Werbung per SMS weg. Über 80% trauen den Werbebotschaften auf dem Handy nicht so richtig über den Weg.

Empfehlungs- und Network-Marketing
Kaum eine „Branche“ fühlt sich so prädestiniert, ja eigentlich auserkoren, die Bezeichnung Empfehlungsmarketing für sich in Anspruch nehmen zu können wie die Network-Marketer (lat.: mercator = Kaufmann, Händler; aus dem Angelsächsischen übernommen, Anm.d.R.). Aber was ist dran an der Empfehlungsdynamik für diesen Vertriebsweg? Ist diese positiv oder negativ? In den 80ern hieß das Zauberwort MLM, dann wurde zur Begrifflichkeit Network-Marketing konvertiert, weitere variantenreiche Formen sind die Bezeichnungen Access-Marketing oder Volksfranchise. Egal, wie man das Kind nennt, die Empfehlungsquoten für diese Geschäftsidee sind überwiegend negativ. Kein Wunder, wenn von 100 Geschäftsstartern 80 Prozent scheitern oder aufhören, 18 Prozent der Restverbliebenen kaum Geld verdienen und nur 2 Prozent zu den Gewinnern gehören. Also was läuft schief, dass diese Branche auf der Empfehlungsskala nicht mit Traumquoten brilliert? Ist es die Arbeitsweise, das Vermächtnis Einzelner, das System? Mit Sicherheit eine Mischung aus allem. In der Zukunft werden sich nur die Unternehmen behaupten, die auf Branding, Produktnutzen, Internetmarkting und Hightech-Betreuungssysteme setzen. Aber auch bei aller Schönheitschirurgie gilt es, ganz einfach systembedingt Gewinner zu produzieren, denn das spricht sich am Schnellsten rum.

 

 




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