
13 Millionen Dollar für sex.com
Onlinegrundstücke erzielen Spitzenpreise
Die Internetadresse sex.com gilt als eine der teuersten Adressen in der Onlinewelt. Jetzt soll sie für 13 Millionen Dollar an ein Holding-Unternehmen im Karibikstaat St.Vincent verkauft worden sein. Wer hinter der Clover Holding steht, ist nicht bekannt. Sexadressen sind demnach bessere Wertanlagen als Briefmarkensammlungen. Wenn man bedenkt, dass Gary Kremen diese Domain 1994 damals für einen Dollar registrierte und 12 Jahre später für 11 Millionen €uro an Escom verkaufte, ist das eine der sensationellsten Erfolgsgeschichten, die das Internet geschrieben hat, zumindest im Bereich des Domainhandels.
Ebenfalls als Glückskind kann man Michael Kovatch bezeichnen, der ein kleines Geschäft im Internet mit der Bezeichnung iPhone betrieb. Dann kam die Handy-Revolution und Apple kaufte die Domain iPhone.com für rund sieben Millionen US-Dollar. Aber auch andere Domains, die ursprünglich für weniger als 10 €uro Jahresgebühr registriert wurden, erzielen schwindelerregende Kurse. Mit der richtigen Domain lässt sich viel Geld verdienen, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen.
Domainname | Preis in US-Dollar |
Sex.com | 14.000.000 |
Fund.com | 9.999.950 |
Porn.com | 9.500.000 |
Diamonds.com | 7.500.000 |
Business.com | 7.500.000 |
Beer.com | 7.000.000 |
Casino.com | 5.500.000 |
Korea.com | 5.000.000 |
Shop.com | 3.500.000 |
Vodka.com | 3.000.000 |
Creditcards.com | 2.100.000 |
Cameras.com | 2.750.000 |
Fish.com | 1.000.000 |
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