Die Banken - und Lieferantenmafia
Verbraucherzentralen sind Sammelknotenpunkte der Opfer!
Auszüge aus dem Geheimreport: „De facto kauft das Opfer bewusst Konsumgüter, obwohl es weiß, diese nicht bezahlen zu können. Ist das Konto bis zum Anschlag dicht und alle Umschichtungsmöglichkeiten durch Anschlusskredite ausgeschöpft,begibt es sich in den Klagemodus gegenüber den Banken, die durch ihre Verweigerung die Kreditlinien zu erhöhen, unweigerlich die Schuld an der eigenen Zahlungsunfähigkeit trifft. Die Terminologie: „Die Banken setzen mich unter Druck“ oder „Jetzt will mir die Bank alles nehmen“ ist der Anfang einer subtilen Eigensuggestion, nicht für die Überziehung der Konten alleinig hauptverantwortlich zu sein. Die rhetorische Fertigkeit, sich in das Märtyrertum zu begeben, lässt Dritten gegenüber indes den Banker, der einer Erhöhung des Kreditrahmens ablehnend gegenüberstand, als wahres Charakterschwein erscheinen.

Aber die Bank allein trifft nicht die Schuld, auch Lieferanten, Versandhändler, der Vermieter, Energiekonzerne und Telefongesellschaften scheinen zeitgleich dasselbe intrigante Spiel zu betreiben,wie das Kreditinstitut. Anstatt vorübergehend mit weiteren Zahlungsaufschüben ein Entgegenkommen zu signalisieren, wird von allen Seiten der Druck erhöht und jegliche Rechnungen werden auch noch mit Verzugszinsen und Mahngebühren auf unbezahlbare Größenordnungen aufsummiert. Jetzt platzt dem Opfer endgültig der Kragen, was bei einer solchen Anhäufung und geballten Ungerechtigkeit mehr als verständlich ist. Es beginnt in alle Richtungen damit zu drohen, dass es in seiner Existenz gefährdet ist, schaltet Rechtsanwälte ein und holt sich Rat bei einer der „Verbraucherzentralen für Konsumopfer“ ein, die darauf spezialisiert sind, dem Opfer den nötigen Zuspruch und ein entsprechendesVerständnis gegenüber aufzubringen. An diesem Sammelknoten der gepeinigten Seelen weiß man genau, dass der Handel das Opfer durch Lockangebote und Rabatte dazu getrieben hat, unüberlegt etwas zu kaufen.
Die Lieferung auf offene Rechnung muss daher schon als Teilschuldanerkenntnis des Handels bewertet werden, da er somit doch an einer aktiven Verschuldungsstrategie gegenüber der vertretenen Mandantschaft mitgewirkt hat. Selbsterstarkt und mit dem Bewusstsein, betrügerischen Machenschaften auf den Leim gegangen zu sein, verkündet das Opfer in seinem näheren Umfeld, dass zwar der erste Teilsieg erreicht wäre, aber dennoch weiterhin versucht wird, erbarmungslos an seinem Ruin zu arbeiten. Das esoterische Gehabe der eigenen Hausbank, die nur noch von „Rückführung“ redet, prallt an der Flüchtigkeit und der sich mittlerweile selbst zugesprochenen Religionsfreiheit des Opfers ab, weil es sich höchstinstanzlich verraten fühlt.



